Warum hält sich in Deutschland eigentlich die Geschlechterungleichheit?

Lesungen und Diskussion

Weder Rollen noch die Biologie, die kulturelle Zweigeschlechtlichkeit, Heterosexismus oder das Patriarchat können die gegenwärtige Entwicklung der Geschlechtermissverhältnisse sinnvoll bestimmen. Erst eine Kritik der bürgerlichen Herrschaftsformen erklärt, warum die Geschlechterungleichheit im Kapitalismus nicht enden will - trotz Staatsfeminismus und Gender studies. Beruf und Familie sind nicht vereinbar und so werden vergeschlechtlichte Subjekte hierarchisiert. Nicht weil sie Frauen, Männer, homosexuell oder divers sind, sondern weil die herrschende Ökonomie und der Staat ihre Körper und Lebenslagen unterschiedlich benutzt, entstehen die Ungleichheiten in Entlohnung, Aufstiegschancen, Rentenhöhe und in der Familie.

Aktuell keine Lesungen, aufgrund der Corona-Lage.

Die Lesung in Hamburg vom 4.9.21 im Cafe Knallhart an der Uni Hamburg ist aufgezeichent worden. Sie kann nachgehört werden unter: https://www.freie-radios.net/111694